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24.05.2016
Willkommen auf der Homepage unseres Fördervereins ! PDF Drucken E-Mail

Der Verein für Archäologie und Museumskultur e.V. besteht seit Mai 2005. Der Zweck des Vereins ist die Förderung von geschichtlicher Forschung und Bildung, die Pflege der Museumssammlungen und archäologischen Denkmäler sowie die Durchführung von Veranstaltungen im Bereich Museum, Denkmalpflege und Archäologie im Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Zum Zweck gehören insbesondere:

  • Unterstützung der Museen bei Veranstaltungen und Ausstellungen.
  • Unterstützung der wissenschaftlichen Erarbeitung des Sammlungsbestandes, dessen didaktischer Vermittlung und schriftlicher Veröffentlichung.
  • Hilfe bei der Suche nach Sponsoren und privaten Förderern der Museums- und Kulturarbeit, Unterstützung archäologischer und denkmalpflegerischer Projekte.

Auf den folgenden Seiten finden Sie ausführliche Informationen über sämtliche Aktivitäten unseres Vereins.

Sehr verehrte Besucherin, sehr verehrter Besucher, unsere Seiten werden regelmäßig aktualisiert. Wir würden uns freuen, wenn Sie ab und zu bei uns erneut vorbeischauen würden.

 

Museum der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler
 
Über uns PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Eva-Maria Kreuter   

ARKUM Förderverein für Archäologie, Kunst und Museumskultur e.V.

Vor zwei Jahren erhielt der Förderverein für Archäologie und Museumskultur e.V. -damals FAM- eine großzügige Spende des Kreises Ahrweiler überreicht von Herrn Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Dieser Betrag wurde für die Renaturierung des Teiches im Ahrweiler Wald eingesetzt. Es entstand 2014 ein Biotop an den Maaren. Es wurde die Natur mit Unterstützung des Vereins wiederbelebt, annähernd so wie der ursprüngliche Charakter vor Jahrhunderten war.

2014 wurde eine erneute Grabung im Areal der Eisen-Verhüttungs-Siedlung durchgeführt. Obwohl ansonsten römische industrielle Betriebe eher im Tal zu finden sind, gab es aber im 3. bis 4. Jahrhundert diese Anlage im Ahrweiler Wald auch. Hier lag das besonders wertvolle Eisenerz direkt im Boden. Es gab eine Reihe von Tümpeln, wie oben beschrieben, eine Sickerleitung für Trinkwasser und Landwirtschaft im begrenzten Maße.

Dies alles konnte durch die bisherigen Grabungen des Fördervereins ARKUM (damals FAM) bestätigt und durch besondere Grabungsfunde belegt werden.

Als nächstes hat sich der Verein ARKUM zum Ziel gesetzt in Absprache mit der GDKE (Generaldirektion Kulturelles Erbe) in Koblenz, eine geophysikalische Untersuchung des oben beschriebenen Areals an den Maaren im Ahrweiler Wald durchzuführen. Die Geomagnetik kann tiefere Objekte aufzeichnen, die für eine weitere Grabung hilfreich sein werden.

Nach einem eindeutigen Votum der Mitglieder trägt unser Förderverein seit dem 27.4.2015 den Namen Förderverein für Archäologie, Kunst und Museumskultur e.V. unter der Abkürzung ARKUM und verfolgt weiterhin archäologische, kulturelle und pädagogische Ziele – verbunden mit den heimatbezogenen Aktivitäten des Kunstverein Ahrweiler e. V., der sich in unseren Verein im Zusammenhang mit der erweiterten Satzung integrierte.

Der Kunstverein Ahrweiler e.V. setzte sich für die Erhaltung von Kunstdenkmälern unserer Heimat ein. Diesen Schwerpunkt haben die Mitglieder des ARKUM in die Satzung aufgenommen. Ich zitiere aus Satzung aus § 2:

  • Förderung der archäologischen und geschichtlichen Forschung, Erfassung, Meldung und Erhaltung von Denkmälern und Bodendenkmälern, indem der Verein Ausgrabungen und Restaurierungen finanziert und durch ehrenamtliche Arbeit unter-stützt
  • Erwerb und Erhaltung von Funden, Kunstgütern und historischen Zeugnissen mit Beziehung zur Stadt und zum Kreis Ahrweiler, indem diese der Öffentlichkeit präsentiert oder als Leihgabe zur Verfügung gestellt werden

Dies ist ein kurzer, aber wichtiger Exkurs in die Vereinsgeschichte. Der Förderverein ARKUM hat 2015 sein 10-jähriges Bestehen gefeiert.

 
Projektkreis Archäologie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andreas Schmickler   

Mit Zuschüssen des Kreises und in in Zusammenarbeit mit dem Förderverein, konnte Anfang 2014 der Teich "An den Maaren" , renaturiert werden. Schon nach einem Jahr hatte sich der Teich zu einem funktionierenden Biotop entwickelt.

Unter Leitung des Mainzer Archäologen Dr. Rüdiger Gogräfe,konnten die in 2010 wieder aufgenommenen Ausgrabungen "An den Maaren" im Ahrweiler Wald vorgesetzt werden. Fünf Mitglieder des Vereins nahmen regelmäßig an der vierwöchigen Ausgrabung teil.

Im Sommer 2014 konnte die alte Kirchturmsuhr aus Kirchdaun mit Hilfe von zweckgebundenen Spendengeldern angekauft und an die Kirchengemeinde Kirchdaun übergeben werden. Andreas Schmickler hatte sich für die Rückführung eingesetzt und die Restaurierung der Uhr unentgeltlich übernommen. Die Uhr steht jetzt seit dem 7. Dezember 2014 im alten Chor in der Kirchdauner Pfarrkirche. Der Verein hatte die Abwicklung und Entgegennahme der Spenden organisiert.

Der neue Leiter der GDKE Koblenz stattete der Ausgrabung im September 2014 einen Besuch ab und teilte mit, dass zunächst, bevor eine weitere Grabung erfolgt, eine geophysikalische Untersuchung durchführt werden muss. 2 Angebote wurden bereits eingeholt, die Kosten betragen ca. € 5.000,00 mit der Unterstützung durch Vereinsmitglieder. Zur Zeit ist jedoch für diese Maßnahme nicht genügend Geld in der Vereinskasse. Der Arbeitskreis Archäologie trifft sich in unregelmäßigen Abständen. Zur Zeit stehen noch kleinere Arbeiten im Gelände "An den Maaren" an, auch die Vorbereitungen für eine Geophysikalische Untersuchung sollten in 2016 getroffen werden.

Ein Besuch der GDKE (Generaldirektion Kulturelles Erbe) ist im April 2016 geplant.
Außerdem eine Fahrt zum rekonstruierten Kleinkastell Pohl am Limes.

Am letzten Wochenende im September findet wieder unser traditioneller "Eisentag" statt, der im Sommer 2016 vorbereiten werden muss. Termine werden noch bekannt gegeben.

 
Neustrukturierung der Museumskultur PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Eva-Maria Kreuter   

aus der Sicht der Museumspädagogik

In der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler verteilt sich durch Gebäude mäßige Veränderungen die Museumspädagogik über das Stadtgebiet. Kinderfreundliche Angebote z. B. finden ihren Platz in der Rathauskultur, im Kurgarten oder in der Trinkhalle, im Bereich der Schulen und anderen Kultureinrichtungen. Als aktuelles Thema steht zur Zeit die Theateraufführung „Le Petit Prince“, „Der Kleine Prince“ von Antoine de Saint-Exupery auf dem Programm der Museumspädagogik. In diesem Zusammenhang bot die Rathauskultur eine Ausstellung mit 20 Lithografien für Vorschulkinder, Schulkinder und natürlich auch für alle Interessierten an. Beim Fest der „Guten Laune“ war das Theaterstück ein zweimaliges Angebot auf der Bühne am Platz an der Linde. Am 18.Juli bindet die Museumspädagogik das Theaterstück „Le Petit Prince“ bei dem Fest „ Wir für Toleranz und Freiheit“ im Kurpark an. Kinder vieler Nationen sind an diesem Spiel beteiligt.

Da sich die Museumspädagogik mit Kulturangeboten siehe Le Petit Prince beschäftigt, wird auch an jedem 2. Donnerstag im Monat von 15.30 bis 17 Uhr Sprachförderung unter dem Thema „Plaudern in Französisch“ für Erwachsene angeboten.

Ansprechpartnerin ist die 1. Vorsitzende des Fördervereins für Archäologie und Museumskultur und ebenfalls Projektleiterin der Museumspädagogik Eva-Maria Kreuter.

 
Aus FAM wird ARKUM PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 22. Oktober 2013 um 00:00 Uhr

Mitgliederversammlung des Fördervereins für Archäologie und Museumskultur e.V. am 14.10.2013 im AhrWeinForum.

Der Förderverein für Archäologie und Museumskultur (FAM, alter Name) hatte zur Mitgliederversammlung ins AhrWeinforum der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler geladen. Die wichtigsten Themen waren der Ergebnisbericht über den Workshop vom 18. Juni, die Satzungsänderung und die Neuwahlen des Vorstands. Der Workshop war eine Mitgliederbefragung. Die Resultate und Erkenntnisse wurden von Kurt Volles, dem Schriftführer, vorgetragen. Dabei gab es positive Meinungen, aber auch Kritik. Die neue Satzung wurde bereits vom Registergericht und vom Finanzamt vorgeprüft. Auf Wunsch verschiedener Mitglieder wurden doch noch einige Passagen im Text geändert. Wichtigste Neuerung ist der neue Name des Vereins - Arkum, Förderverein für Archäologie, Kunst und Museumskultur Bad Neuenahr - Ahrweiler e.V. Er entstand durch die Absicht den Kunstverein und den Förderverein zusammenzuführen. Der alte Vorstand wurde entlastet. Danach standen die Neuwahlen an. Auf Wunsch wurde geheim gewählt. 1. Vorsitzende ist wieder Eva-Maria Kreuter. Zum Stellvertreter wurde jetzt Andreas Schmickler, zum Kassierer wählte die Versammlung Manfred Linden und Schriftführer blieb Kurt Volles. Weitere Posten konnten nach der alten Satzung nicht gewählt werden. Auf der nächsten Mitgliederversammlung können die offenen Posten ergänzt werden.

 
Man sieht nur, was man erkennt PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 04. April 2014 um 15:20 Uhr

Spuren des künstlerischen Lebens im Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweilers sollen gesichert werden


Der Projektkreis Kunst des Fördervereins für Archäologie und Museumskultur hat seit Anfang des Jahres einen neuen Schwerpunkt.


Nach der Aufarbeitung des Lebenswerkes des Ahrweiler Malers Carl Weisgerber und der Herausgabe des Buches „Carl Weisgerber. Tier- und Landschaftsmaler der Düsseldorfer Malerschule“ Ende 2012 haben sich die kunstinteressierten Mitglieder der Vereins nun vorgenommen, die zahlreichen Spuren künstlerischen Lebens und Arbeitens im Stadtgebiet aufzunehmen und die damit verbundenen Informationen zu sichern. Denn „man sieht nur, was man erkennt“ und mal ehrlich, wer weiß noch, wo Plastiken der Bildhauerinnen Erna Deisel-Jennes oder Friede Classen im Stadgebiet zu sehen sind oder dass zahlreiche Grabsteine auf den Friedhöfen der Stadt von Hanns Matschulla stammen? Hat die Stadt überhaupt Künstler hervorgebracht und wie heißen sie, von wem stammen eigentlich die ganzen Ansichtengraphiken des Ahrtals, der Schmuck in Kirchen und Häusern, Brunnen und Plätzen ? Und warum gibt es die künstlerische Ausstattung überhaupt? Was bedeutet denn eigentlich das künstlerische Schaffen für eine Stadt? Was erzählt es uns über das Leben in einer Stadt?


Ziel ist es im Laufe der Zeit einen Überblick über das gesamte Kunstschaffen der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und wenn möglich auch im Kreis Ahrweiler zu erstellen. Schritt für Schritt, Thema für Thema sollen die Erkenntnisse auf der Internetseite des Vereins veröffentlicht werden, so dass das zusammengetragene Wissen jederzeit mit Hilfe der Bevölkerung ergänzt, vertieft und möglichst umfassend „gesichert“ werden kann.


Die „PK Spurensicherung“ trifft sich unter Leitung von Heike Wernz-Kaiser ein Mal im Monat je nach Thema an unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet. Die Termine sind unter www.fam-bnaw.de abrufbar bzw. werden über die Presse bekannt gegeben.


Die Termine für die nächsten Treffen finden Sie im Kalender. Gäste sind herzlich willkommen.

 
Endlich ein Buch zu Carl Weisgerber! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Heike Wernz-Kaiser   
Sonntag, den 11. Dezember 2011 um 00:00 Uhr

Es ist geschafft, das Buch über den Maler Carl Weisgerber ist da!!


Unter dem Titel „Carl Weisgerber (1891-1968), Tier- und Landschaftsmaler der Düsseldorfer Malerschule liegt nun das seit 2009 geplante Buch über Leben und Werk des Künstlers vor.


Auf 152 voll bebilderten Seiten erhält der Kunstliebhaber einen Überblick über die Werkpalette des beliebten Tier- und Landschaftsmalers, der in seiner für ihn typischen konsequenten akademischen Manier zu den letzten Vertretern der Düsseldorfer Malerschule zählt.


Sieben Autoren vermitteln dem Leser aus unterschiedlichen Perspektiven ein abwechslungsreiches und vielseitiges Bild von Person und Werk des Malers: Über die Aufzeichnungen des Großneffen des Künstlers, Dr. Herbert Jarre, der die Erinnerungen seiner Mutter Anneliese festgehalten hat, und den „Lebensstationen“ von Heike Wernz-Kaiser beschäftigen sich Dr. Hubert Schmich und Dr. Horst Saul mit den Werkthemen „Tiere, Gestalt und Seele“ und „Zirkus“, der Maler und Bildhauer Otto Kley reflektiert das Werk aus künstlerischer Sicht und die Pädagogin Eva-Maria Kreuter zeigt in Kooperation mit einer Kunstklasse des Gymnasiums Calvarienberg die Aktualität des Werkes des Malers. Im Beitrag von Rainer Lehmann wird schließlich eine erste Bilanz der Werkschwerpunkte und der Signaturweisen, resultierend aus der zweieinhalbjährigen Arbeit mit dem Werkverzeichnis, vorgenommen.


Finanziert und getragen wurde das Buchprojekt durch den Förderverein für Archäologie und Museumskultur Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V., dem es wiederum gelang zahlreiche Zuschussgeber, Förderer und Subskribenten zu gewinnen.


Das Buch ist ab sofort für 29.90 € bei Buchhandlungen im Kreis Ahrweiler, der Galerie Körs, An der Börse in Düsseldorf (ab Januar), und im Museum der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler (Tel. 02641/31516) erhältlich.


Eine erste Buchvorstellung findet am 17. Dezember 2011 um 16.30 Uhr in der ehem. Synagoge in Ahrweiler statt. Interessierte und Weisgerberfreunde sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen zum Künstler finden Sie unter: www.carlweisgerber.de