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21.05.2012
Willkommen auf der Homepage unseres Fördervereins ! PDF Drucken E-Mail

Der Verein für Archäologie und Museumskultur e.V. besteht seit Mai 2005. Der Zweck des Vereins ist die Förderung von geschichtlicher Forschung und Bildung, die Pflege der Museumssammlungen und archäologischen Denkmäler sowie die Durchführung von Veranstaltungen im Bereich Museum, Denkmalpflege und Archäologie im Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Zum Zweck gehören insbesondere:

  • Unterstützung der Museen bei Veranstaltungen und Ausstellungen.
  • Unterstützung der wissenschaftlichen Erarbeitung des Sammlungsbestandes, dessen didaktischer Vermittlung und schriftlicher Veröffentlichung.
  • Hilfe bei der Suche nach Sponsoren und privaten Förderern der Museums- und Kulturarbeit, Unterstützung archäologischer und denkmalpflegerischer Projekte.

Auf den folgenden Seiten finden Sie ausführliche Informationen über sämtliche Aktivitäten unseres Vereins.

Sehr verehrte Besucherin, sehr verehrter Besucher, unsere Seiten werden regelmäßig aktualisiert. Wir würden uns freuen, wenn Sie ab und zu bei uns erneut vorbeischauen würden.

 

Museum der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler
 
Es tut sich wieder etwas an den Maaren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FAM   
Dienstag, den 03. April 2012 um 07:43 Uhr

Forschungsprojekt im Ahrweiler Wald.

Nach 12 Monaten Restaurierungsarbeiten wird am 27. April um 14.00 Uhr der FAM Haus drei an die Stadt übergeben.

Nachdem 60 Jahre Wind und Wetter den Mauern der römerzeitlichen Siedlung an den Maaren, im Ahrweiler Stadtwald, sehr zugesetzt haben, war eine Sanierung dringend notwendig. Da der Eigentümerin, die Stadt Bad Neuenahr Ahrweiler, die Sicherung der Mauern mehrere zehntausend Euro gekostet hätte, hat sich im Frühjahr 2011 der Förderverein für Archäologie und Museumskultur e.V. bereit erklärt, diese Arbeiten ehrenamtlich zu übernehmen. Das Restaurationsteam um Bernd Walther begann mit Haus drei. Michael Schneider, Karl Krahforst, Miroslav Dusek, Jürgen Klose, Renate Jung, Eva Kleindienst. Dr. Hubert Schmich und Barbara Mochale verbrachten viele hundert Stunden damit, Mauern neu zu verfugen, Mauern die so marode waren, dass sie abgetragen werden mussten, wieder neu aufzubauen und Mauern, die durch Wurzeln und den Zahn der Zeit völlig verschwunden waren, wieder zu ergänzen. Auch der Einbauofen wurde wieder neu aufgebaut und fehlende Mauern ergänzt, so dass der Ofen wieder betrieben werden kann.

Nun kann bereits am 27. April um 14.00 Uhr das neu erstrahlte Haus drei an den Bürgermeister Guido Orthen sozusagen als Hausherrn übergeben werden.

Der Förderverein für Archäologie und Museumskultur (FAM) e.V. und speziell der Projektkreis Archäologie laden die interessierte Bevölkerung herzlich dazu ein.

Ab 10.00 Uhr werden informative Führungen in der römerzeitlichen Eisenverhüttungsanlage mit der Demonstration einzelner Arbeitsvorgänge  sowie Erklärungen zu den Lebensgewohnheiten der dort ehemals siedelnden Menschen angeboten.

Der Einbauofen wird erstmals angeheizt und auch der Schmelzofen wird befeuert. Es werden nach römischer Art zubereitete Spiesen und Getränke auf die Gäste warten.
Kinder sollen wie römische Kinder spielen können und zugleich im kleinen Rahmen selbst nach Scherben suchen dürfen, um die spannende Arbeit der Archäologen nachzuempfinden.

Ein Geheimnis birgt noch der Einbauofen. Es wurden mehrere Nutzungsmöglichkeiten angedacht. Aber wozu dieser Ofen im Rahmen der Erzaufbereitung genutzt wurde, ist bis heute unbekannt. Nun soll am 27. April versucht werden, ob durch die erreichte Temperatur, auf die Nutzung geschlossen werden kann. Es bleibt also spannend an den Maaren.

 
Endlich ein Buch zu Carl Weisgerber! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Heike Wernz-Kaiser   
Sonntag, den 11. Dezember 2011 um 00:00 Uhr

Es ist geschafft, das Buch über den Maler Carl Weisgerber ist da!!


Unter dem Titel „Carl Weisgerber (1891-1968), Tier- und Landschaftsmaler der Düsseldorfer Malerschule liegt nun das seit 2009 geplante Buch über Leben und Werk des Künstlers vor.


Auf 152 voll bebilderten Seiten erhält der Kunstliebhaber einen Überblick über die Werkpalette des beliebten Tier- und Landschaftsmalers, der in seiner für ihn typischen konsequenten akademischen Manier zu den letzten Vertretern der Düsseldorfer Malerschule zählt.


Sieben Autoren vermitteln dem Leser aus unterschiedlichen Perspektiven ein abwechslungsreiches und vielseitiges Bild von Person und Werk des Malers: Über die Aufzeichnungen des Großneffen des Künstlers, Dr. Herbert Jarre, der die Erinnerungen seiner Mutter Anneliese festgehalten hat, und den „Lebensstationen“ von Heike Wernz-Kaiser beschäftigen sich Dr. Hubert Schmich und Dr. Horst Saul mit den Werkthemen „Tiere, Gestalt und Seele“ und „Zirkus“, der Maler und Bildhauer Otto Kley reflektiert das Werk aus künstlerischer Sicht und die Pädagogin Eva-Maria Kreuter zeigt in Kooperation mit einer Kunstklasse des Gymnasiums Calvarienberg die Aktualität des Werkes des Malers. Im Beitrag von Rainer Lehmann wird schließlich eine erste Bilanz der Werkschwerpunkte und der Signaturweisen, resultierend aus der zweieinhalbjährigen Arbeit mit dem Werkverzeichnis, vorgenommen.


Finanziert und getragen wurde das Buchprojekt durch den Förderverein für Archäologie und Museumskultur Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V., dem es wiederum gelang zahlreiche Zuschussgeber, Förderer und Subskribenten zu gewinnen.


Das Buch ist ab sofort für 29.90 € bei Buchhandlungen im Kreis Ahrweiler, der Galerie Körs, An der Börse in Düsseldorf (ab Januar), und im Museum der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler (Tel. 02641/31516) erhältlich.


Eine erste Buchvorstellung findet am 17. Dezember 2011 um 16.30 Uhr in der ehem. Synagoge in Ahrweiler statt. Interessierte und Weisgerberfreunde sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen zum Künstler finden Sie unter: www.carlweisgerber.de